Alexander Wutz

 

 

 


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Und meinen Weg ging ich nie allein

Erinnerungen, Veränderungen und Lebensansichten

Broschiert: 276 Seiten

Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (18. Mai 2009)

ISBN-10: 3837093166,  ISBN-13: 978-3837093162

Preis: 17,90 €

im Buchhandel erhältlich, auch bei amazon

zusätzlich als ebook erhältlich im Lumen-Online-Shop für: 5,95€

Über dieses Buch:

Im zweiten Band seiner Autobiografie beschreibt der Autor nun die turbulenten Jahre nach seiner Entlassung aus dem Heim seit Mai 1984. Mit Witz und entwaffnender Offenheit berichtet er von Herausforderungen und Krisen, von Erfolgen, Rückschlägen, Bestätigungen. Herausgekommen ist dabei ein Buch, das Mut machen soll, den eigenen Weg zu suchen und ihn unbeirrt zu Ende zu gehen, auch wenn die Hindernisse mitunter übergroß erscheinen.

 

Einleitung

Mit diesem Buch möchte ich nun meinen langen Werdegang, den ich nach meinen Heimzeiten zurückgelegt habe, erzählen. Viele Höhen und Tiefen habe ich durchwandert. Hin und wieder fast schon auf dem Zahnfleisch. Nichts und niemand konnte mich daran hindern, meinen Weg immer vorwärts zu gehen. Typisch Steinbockgeborener, oder typisch Alex! Doch, mein Lebensweg ging, wenn auch mit einigen ungewollten Rutschpartien, immer stets aufwärts. Gedanken im „Jetzt“, über die Zukunft meines weiteren Lebensweges, mache ich mir selten. Lieber schaue ich hin und wieder mal in die Vergangenheit und bin auf alles stolz, was ich geschaffen und auch gemeistert habe. Und es gab viel zu meistern. Auch Hürden, oft selbst geschaffene Hürden, habe ich überwunden. Auf meinem langen Weg befanden sich auch Hindernisse, die ich nicht gesehen habe und gegen die ich dann voll dagegen geknallt bin. Es waren Hindernisse mit Tarnkappen. Du siehst sie nicht, doch spürst du sie, wenn du dagegen geknallt bist! Die Hindernisse, die nicht von mir zu „überklettern“ waren, konnte ich dann wenigstens umgehen. Besser ein paar Umwege, als ständig nur im Kreis herum zu laufen.

Wer mein erstes Buch „Und es war doch meine Heimat“ gelesen hat, erlebte fast schon selbst, welche unterschiedliche Höhen und Tiefen ich in meinen ersten dreiundzwanzig Jahren in den verschiedenen Heimen hatte. Manches Mal wünsche ich mir, die eine oder andere Reise in meine Kindheit machen zu dürfen. In eine Zeit, in der ich noch ein richtiger kleiner Bengel war, der am liebsten die Klosterschwestern und Erzieher ärgerte. Das aber wird ein Wunsch bleiben. Gedanklich jedoch bin ich oft auf dieser Reise.

 

Vielleicht habe ich die Leser meines ersten Buches schon neugierig gemacht, wie nun mein Leben, nach meiner Heimzeit, in den nun vielen vergangenen Jahren verlaufen ist. Oft wurde ich gefragt, wann ich das zweite Buch mit den Erlebnissen meines weiteren Lebensweges schreiben würde. Eigentlich wollte ich dies nicht, da mein Leben nach der Heimzeit, so dachte ich, kaum noch jemanden interessieren würde. So kann man sich täuschen. Ich dachte, dass es nur die Erzählungen aus dem alltäglichen Heimleben, mit all seinen Höhen und Tiefen sind, welche den Leser interessieren. Jedoch wurde ich immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass es gewiss reichlich Leser gibt, die gerne erfahren würden, wie es mir nach den Heimzeiten ergangen ist. Mir wurde auch gesagt, dass dieses Buch auch all den jungen Menschen, die auch schwierige Heimzeiten hinter sich gebracht haben, dann Wege aufzeigen kann, wie diese erfolgreich gegangen werden können. Wenn ich mit diesem Buch auch nur einem einzigen Menschen helfen kann, dann hat sich das Erzählen meines langen Werdeganges schon bezahlt gemacht.

 

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